Althaea officinalis

Eibisch

     
Althaea officinalis (1) Althaea officinalis (2)   

"Aus verschiedenartigen Heilanzeigen erklärt bereits Dioskorides den Namen Althaea als von "poly-althes" (=vielheilend) stammend. Das Wort Eibisch, das bereits im Althochdeutschen als "ibisca" (mittelhochdeutsch "ibische) auftritt, ist aus "ibiskos", der griechischen Bezeichnung einer wilden Malvenart, entlehnt. Wegen ihrer besonderen Heilkraft nannte man die Althaea später auch "Dialthaea" oder "Bismalva". (aus: Ludwig Koerber, Das neuzeitliche Kräuterbuch, 1948)

Beschreibung: Der Eibisch bildet ausdauernde, filzig behaarte Stauden mit einer Höhe von bis zu 150 cm. Blätter: gestielt, ungleich gekerbt oder gesägt, drei- bis fünflappig, spiralig am Stängel angeordnet mit filzig, weißlicher Behaarung. Blüten: achselständig, weiß oder rötlich.

Vorkommen: Europa und Asien. Der Eibisch wurde in Nordamerika eingeschleppt und bevorzugt salzhaltige, feuchte Böden, Wiesen und Viehweiden.

Blütezeit: Juni bis August

Verwendung in der Phytotherapie (Wurzel):

Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum und damit verbundener trockener Reizhusten. Leichte Entzündung der Magenschleimaut (gemäß Aufbereitungsmonographie der Kommission E)

 

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