Arnica montana

Arnika

     
Arnica montana (1)    

"Auffällig ist, daß diese so berühmte Heilpflanze von den deutschen "Vätern der Pflanzenkunde" (Brunfels, Bock, Fuchs) aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts nicht erwähnt wird. Den antiken Ärzten war sie überhaupt nicht bekannt. Der botanische Namen wird häufig auch im Volk gebraucht. Er erscheint zuerst als "arnich" bei Mathaeus Sylvaticus im 14. Jahrhundert. Nach einigen soll er aus ptarmica (mit Hinweis auf die Niesen erregende Wirkung, vgl. auch Achillea Ptarmica) abgeleitet sein." (aus: Marzell, Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen, 1943)

Beschreibung: Die Arnika bildet eine flache, grundständige Rosette aus vier bis sechs länglichen Blättern mit einem bis zu 50 cm hohen, behaarten Stängel. Blätter: verkehrt einförmig, zugespitzt und behaart. Blüten: endständig mit gelben Blütenköpfchen, die von einem zweireihige behaartem Hüllkelch umgeben sind.

Vorkommen: Europa, auf trockenen Waldwiesen, Gebirgs- und Heidegegenden.

Blütezeit: Juni bis August

Verwendung in der Phytotherapie (Blüten): Zur äußerlichen Anwendung bei Verletzungs- und Unfallfolgen, z.B. Hämatomen, Distorsionen, Prellungen, Quetschungen, Frakturödemen, bei rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden, Entzündungen der Schleimhäute von Mund- und Rachenraum, Furunkulose und Entzündungen als Folge von Insekenstichen; Oberflächenphlebitis. (gemäß Aufbereitungsmonographie Kommission E)

Verwendung in der Homöopathie: u.a. Blutungen aller Art; Myalgie nach Überlastung, Erkrankungen des arteriellen und venösen Systems. (gemäß Aufbereitungsmonographie Kommission D)

 

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