Bellis perennis

Gänseblümchen

     
Bellis perennis (1)  Bellis perennis (2)  

"Wie alle der Göttin Freya-Holle ursprünglich heilig gewesenen Pflanzen wurde auch das Gänseblümchen von den christlichen Glaubensboten der Jungfrau Maria, aus deren Tränen es bei der Flucht nach Ägypten entsprossen sein soll, zugesprochen. Aus dieser Zuneigung ist der Name "Marienblümchen" entsprungen. Nach einer hübschen Legende wurden die weißen Strahlblüten durch das Blut Marias, als sie sich durch einen Stich in den Finger verwundet hatte, rot gefärbt. Am Johannistage, mittags zwischen 12 und 1 Uhr gepflückte Gänseblümchen, besitzen im Volksglauben zauberische Kräfte, indem sie, getrocknet herumgetragen, den guten Ablauf wichtiger Geschäfte gewährleisten". (aus: Ludwig Kroeber, Das neuzeitliche Kräuterbuch, 1948)

Beschreibung: Das Gänseblümchen ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 4-15 cm. Blätter: in einer dichten Blattrosette stehende Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Blüten: körbchenförmiger Blütenstand aus über hundert Einzelblüten mit weißen, zweireihig angeordneten Zungenblättern.

Vorkommen: Der Verbeitungsschwerpunkt der Gattung liegt im Mittelmeerraum. Bellis perennis findet sich auch in Mittel- und Nordeuropa.

Blütezeit: März bis November

Verwendung in der Phytotherapie: 

Verwendung in der Homöopathie: u.a. Blutungen, Blutergüsse; Muskelschmerzen, besonders nach Verletzungen und Überanstrengungen; Rheumatismus; Hauterkrankungen, auch mit Eiterungen. (gemäß der Aufbereitungsmonographie der Kommission D)

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