Dolfin®

Homöopathisches Migränemittel

Darreichungsform:
Mischung flüssiger Verdünnungen zum Einnehmen

Dolfin - homöopathisches Arzneimittel bei Migräne

Packungsgröße und Pharmazentralnummer:
N1-50 ml, PZN 0702067

Abgabestatus:
Rezeptfrei ausschließlich in Apotheken (Apothekenpflichtig)

 

 

 

 

 

 

 

 

Migräne ist mit knapp 10 Millionen Betroffenen in Deutschland eine Volkskrankheit und für diese Menschen stellt jede, zumeist vorhersehbare Migräneattacke eine Tortur dar. Migränepatienten sind nach einer Untersuchung der Universität Kiel im Schnitt 17 Tage im Jahr arbeitsunfähig. Körperliche Anstrenung verstärkt nämlich zumeist den Schmerz.

Bei Migräne handelt es sich um immer wiederkehrende Kopfschmerzen, welche - meist halbseitig - früh am Morgen beginnen und stunden- bzw. in machen Fällen sogar tagelang (bis zu 3 Tage) anhalten können. Das heftige Pulsieren und Pochen im Kopf wird oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen, Empfindlichkeit gegen Licht und Lärm, Geruchsüberempfindlichkeit sowie von neurologischen Ausfällen. Als Ursachen werden Gefäßverengungen im Gehirn diskutiert. Ausgelöst werden Migräneanfälle z.B. durch klimatische Bedingungen, psychische Überlastung, Arznei- oder Genussmittel.

Ziel der naturheilkundlichen Therapie und Prophylaxe ist es, die Zahl und die Stärke der Migräneattacken zu verringern, den Leidensdruck zu mindern und die Lebensqualität zu verbessern. In Dolfin® sind dafür drei potente und sinnvoll aufeinander abgestimmte homöopathische Einzelmittel enthalten:

Cyclamen purpurascens L., das Alpenveilchen, wird in der Homöopathie geschätzt bei Migräne mit vorausgehenden Sehstörungen sowie bei Kopfschmerzen. Es ist besonders für den weiblichen Organismus geeignet.

Iris versicolor, die buntfarbige Schwertlilie, kommt in homöopathischer Zubereitung bei Migräne mit Verdauungsstörungen, v. a. Säurebeschwerden des Magens, großer Übelkeit und Erbrechen sowie bei der "Sonntags-Migräne" (= regelmäßig wiederkehrende Migräne als Folge geistiger Anstrengung) zum Einsatz.

Sanguinaria canadensis, die Kanadische Blutwurzel, zeigt in potenzierter Form ihre Stärke bei rechtsseitiger Migräne, Menstruationsmigräne und Kopfneuralgie. Es beeinflusst die häufig einer Migräne zugrunde liegende gestörte Hirndurchblutung.

Anwendungsgebiete:

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört: Migräne.

Zusammensetzung:

10 g enthalten - Wirkstoffe:

Cyclamen purpurascens Dil. D 4 3,33 g
Iris versicolor Dil. D 4 3,34 g
Sanguinaria canadensis Dil. D 4 3,33 g

Gegenanzeigen:

Nicht anwenden bei Alkoholkranken. Wegen des Alkoholgehaltes soll Dolfin® bei Leberkranken, Epileptikern und bei Personen mit organischen Erkrankungen des Gehirns nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen und aufgrund des Alkoholgehaltes sollte Dolfin nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb, auch wegen des Alkoholgehaltes, bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:

Enthält 52 Vol.-% Alkohol. Als maximale Tagesgabe nach der Dosierungsanleitung werden bei der Akutdosierung bis zu 2,4 g Alkohol und bei der chronischen Dosierung bis zu 0,6 g Alkohol zugeführt. Ein gesundheitliches Risiko besteht u.a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Hirnkranken oder Hirngeschädigten sowie für Schwangere und Kinder. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung:

Die Dosierung erfolgt individuell. Zur Orientierung können folgende Angaben herangezogen werden: Bei akuten Zuständen Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren alle halbe bis ganze Stunde, jedoch höchstens 6 mal täglich, je 5 Tropfen; bei chronischen Verlaufsformen 1-3 mal täglich je 5 Tropfen. Mit Flüssigkeit verdünnt (z.B. 1/2 Glas Wasser) vor den Mahlzeiten einnehmen. Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit eingenommen werden.

Nebenwirkungen:

Keine bekannt. Hinweis: Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung).

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit:

Mindesthaltbarkeit 5 Jahre. Nach Öffnung des Behältnisses beträgt die Haltbarkeit ein Jahr, jedoch nicht länger als die angegebene Haltbarkeit.

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