Nephroplex®

Homöopathisches Arzneimittel u.a. bei Nierenschwäche

Darreichungsform:
Mischung flüssiger Verdünnungen zum Einnehmen

 Nephroplex - homöopathisches Arzneimittel bei Nierenschwäche

Packungsgröße und Pharmazentralnummer:
N1-50 ml, PZN 0089460

Abgabestatus:
Rezeptfrei ausschließlich in Apotheken (Apothekenpflichtig)

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn häufige Nierenentzündungen, langjährige Schmerzmitteleinnahme, Bluthochdruck oder Diabetes die Niere geschädigt haben, wird das Nierengewebe zunehmend funktionsuntüchtiger und kann den Körper nicht mehr ausreichend entgiften. Auch die Regulierung des Wasserhaushaltes ist gestört. Die Betroffenen leiden häufig unter Bluthochdruck und Ödemen. Die erhöhte Konzentration von Giftstoffen im Körper kann vielfältige Symptome hervorrufen. Dazu zählen Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Blässe, Anämie, Sensibilitätsstörungen, Konzentrationsschwäche, Hautjucken und hormonelle Störungen. Bei fortschreitender Funktionsschwäche wird der Patient dialysepflichtig.

Neben diätetischen Maßnahmen, Balneotherapie und Anwendung von Wärme wirken sich auch verschiedene Heilpflanzen günstig auf die Stärkung und Regeneration des Nierenfunktionsgewebes aus. Das gilt vor allem für die Goldrute. Sie wirkt antientzündlich, antibakteriell, regt die Durchspülung an, wirkt der Nierensteinbildung entgegen und fördert die Erholung des Nierengewebes. Ganz wichtig ist die Beobachtung, dass Solidago (Goldrute) auch für Langzeitbehandlungen geeignet ist. Letzteres gilt auch für Equisetum arvense. Es wirkt ebenfalls durchspülend und der Nierengrießbildung entgegen. Durch eine Stärkung der Nierenfunktion fördert Equisetum arvense den Abbau von Ödemen. Die Rückbildung von Ödemen wird auch von Apocynum cannabinum angeregt, das ähnlich wie Solidago und Equisetum eine positive Wirkung auf das Nierenfunktionsgewebe besitzt.

Wirkungsrichtungen der in Nephroplex® enthaltenen Einzelmittel (Auszug)

Apocynum cannabinum (Indianerhanf) ist entsprechend Aufbereitungsmonographie der Kommission D bei chronischer Nierenentzündung indiziert. Laut homöopathischer Fachliteratur ist es eines der wirksamsten Mittel bei Wassersucht, Harnbeschwerden, mangelhafter Harnabsonderung und Strangurie. Kennzeichnend für Apocynum cannabinum sind eine sehr gespannte Blase, trüber und heißer Urin mit dickem Schleim, Sphinkterschwäche der Blase, Tröpfeln sowie Brennen in der Harnröhre nach dem Wasserlassen.

Equisetum arvense (Ackerschachtelhalm) wird bei Nieren- und Harnwegserkrankungen eingesetzt. In der homöopathischen Fachliteratur erfolgt die Anwendung bei Enuresis und Dysurie (auch in der Schwangerschaft und nach der Entbindung), Inkontinenz bei Kindern und älteren Frauen sowie unwillkürlichem Harnabgang. Equisetum  arvense ist als Hauptmittel für Nierenbeckenentzündung, Blasenentzündung und Bettnässen beschrieben. Als weitere Beschwerden werden Nieren- und Blasensteine, stechende Schmerzen in der Harnröhre und Blase mit ständigem Harndrang, Harnträufeln aufgeführt. Im Arzneimittelbild sind ferner Blasen- und Nierenbeckenkatarrh sowie die Vorbeugung von Koliken genannt.

Für Solidago virgaurea (Goldrute) wird als Indikationsgebiet in der Aufbereitungsmonographie "Nierenschwäche" angegeben. Stauffer nennt Solidago ein erstklassiges Nierenfunktionsmittel. In der Literatur ist der Einsatz bei Dysurie, Nierenentzündung und Schmerzen in den Nieren beschrieben.

Anwendungsgebiete:

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören z.B. Nierenschwäche und ihre Folgebeschwerden. Hinweis: Bei Blut im Urin, bei Fieber, bei Harnverhaltung, bei Wassereinlagerungen, bei andauernden oder starken Schmerzen in der Lendengegend sowie bei sonstigen unklaren Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Zusammensetzung:

10,0 g enthalten - Wirkstoffe:

Apocynum cannabinum (Indianerhanf) Dil. D 4 3,33 g
Equisetum arvense (Ackerschachtelhalm) (HAB 34) Dil. D 2 (HAB; Vorschrift 3a) 3,33 g
Solidago virgaurea (Goldrute) Dil. D 1 3,34 g

Gegenanzeigen:

Bei Überempfindlichkeit gegen Solidago virgaurea oder andere Korbblütler darf Nephroplex® nicht eingenommen werden. Nephroplex® ist bei Alkoholkranken nicht anzuwenden. Wegen des Alkoholgehaltes soll Nephroplex® bei Leberkranken, Epileptikern und Personen mit organischen Erkrankungen des Gehirns erst nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen zur Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, sollte Nephroplex® nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:

Enthält 57 Vol.-% Alkohol.

Wechselwirkungen:

Bisher sind keine Wechselwirkungen bekannt. Allgemeiner Hinweis: Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung:

Die Dosierung erfolgt individuell. Zur Orientierung können folgende Angaben herangezogen werden: Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12 x täglich, je 5-10 Tropfen, bei chronischen Verlaufsformen 1-3 x täglich 5-10 Tropfen. Mit Flüssigkeit verdünnt (z. B. 1/2 Glas Wasser), am besten vor den Mahlzeiten. Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit eingenommen werden.

Nebenwirkungen:

Bisher sind keine Nebenwirkungen bekannt. Hinweis: Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung).

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit:

Mindesthaltbarkeit 5 Jahre.

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