Steirocartil®

Homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Arthrose und Bandscheibenbeschwerden)

Darreichungsform:
Tabletten zum Einnehmen

 Steirocartil - homöopathisches Arzneimittel bei Arthrose und Bandscheibenbeschwerden

Packungsgröße und Pharmazentralnummer:
60 Tabletten, PZN 9282431

Abgabestatus:
Rezeptfrei ausschließlich in Apotheken (Apothekenpflichtig)

 

 

 

 

 

 

 

 

Ledum palustre wurde noch von Hahnemann selbst geprüft, der darüber schrieb: "dass diese sehr kräftige Arznei größtenteils nur für langwierige Übel, bei welchen vorzüglich Kälte und Mangel an tierischer Wärme vorwaltet, passend ist."

Zu den Extremitätensymptomen von Ledum gehören "Beschwerden der Gelenke im Allgemeinen; Kniegelenke, Hüftgelenke, Zehengelenke", ferner drückendes Reißen, rheumatische Schmerzen und "spannende Steifigkeit". Hüft-, Knie- und Sprunggelenk stehen bei Ledum palustre eindeutig im Zentrum des Mittelbildes, zumindest was die Extremitätensymptome betrifft. Das Mittel hat sich auch in der Behandlung übersäuerungsbedingter Gelenkbeschwerden wie Gicht bewährt.

Pseudognaphalium obtusifolium wurde von den alten homöopathischen Ärzten gerne bei Beschwerden im Bereich des Nervus ischiadicus gegeben. Ferner hat es "rheumatische" Beschwerden in Knie- und Sprunggelenken im Mittelbild sowie den für Arthrose typischen Anlaufschmerz.

Ruta graveolens ist ein typisches Mittel für Beschwerden, die durch Kälte verschlimmert werden. Zum Arzneimittelbild zählen Gelenkschmerzen, Steifigkeit und Kraftlosigkeit der Gelenke, Beschwerden beim Treppensteigen und andere Symptome, die für Arthrosepatienten typisch sind.

Anwendungsgebiete:

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Rheumatische und degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden. Hinweis: Bei akuten Gelenkbeschwerden, die z.B. mit Rötung, Schwellung oder Überwärmung einhergehen sowie bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Zusammensetzung:

Eine Tablette enthält  - Wirkstoffe:

Ledum palustre Trit. D 2 33,33 mg
Pseudognaphalium obtusifolium ex herba rec. Trit. D 1 (HAB, Vorschrift 3a) 33,34 mg
Ruta graveolens Trit. D 2 33,33 mg

Sonstige Bestandteile: Lactose, Magnesiumstearat, Kartoffelstärke. Hergestellt nach homöopathischem Arzneibuch.

Gegenanzeigen:

Nicht anwenden in Schwangerschaft und Stillzeit.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:

Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden. Die Anwendung bei Jugendlichen ab 12 bis unter 18 Jahren sollte nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen und ersetzt nicht andere vom Arzt verordnete Arzneimittel.

Wechselwirkungen:

Bisher sind keine Wechselwirkungen bekannt. Allgemeiner Hinweis: In der Homöopathie ist bekannt, dass die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden kann.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung:

Die Dosierung erfolgt individuell. Zur Orientierung können folgende Angaben herangezogen werden: Erwachsene: Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12 x täglich, je 1 Tablette, bei chronischen Verlaufsformen 1 - 3 x täglich 1 Tablette.

Hinweise für den Fall der Überdosierung oder der unterlassenen Einnahme:

Bei der Einnahme größerer Mengen des Arzneimittels kann es bei Personen mit Milchzuckerunverträglichkeit (Lactoseintoleranz) zu Magen-Darm-Beschwerden kommen oder eine abführende Wirkung auftreten. Nach einer vergessenen Anwendung sollte nicht die doppelte Menge eingenommen werden.

Nebenwirkungen:

Keine bekannt. Hinweis: Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung).

Hinweise und Anhaben zur Haltbarkeit:

Mindesthaltbarkeit 5 Jahre. Nicht über 30° C aufbewahren.

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