Pulmosan® Infekt

Homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen der Atemorgane

Darreichungsform:
Mischung flüssiger Verdünnungen zum Einnehmen

Pulmosan Infekt - homöopathisches Arzneimittel bei Entzündungen der Atemwege 

Packungsgröße und Pharmazentralnummer:
N1-50 ml, PZN 0089454

Abgabestatus:
Rezeptfrei ausschließlich in Apotheken (Apothekenpflichtig)

 

 

 

 

 

 

 

 

Atemwegsinfekte sind stets Indikator für eine geschwächte Abwehr. Außerdem handelt es sich bei ihnen, unter dem Aspekt der Allgemeinen Pathologie betrachtet, um Entzündungen. Im klinischen Bild der Entzündung - Rötung, Überwärmung, hochtourig laufender Stoffwechsel mit Fieber, beschleunigte Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit - zeigt sich, dass etwas ordentlich "ins Kochen geraten" ist. Die Entzündung ist, wo immer sie sich auch abspielt, eine Antwort von biologischem Gewebe auf einen Schädigungsreiz mit dem Ziel, ihn zu beseitigen und den ursprünglichen Zustand des Gewebes wiederherzustellen. Dazu braucht es Energie. Entzündungen sind energieintensive Prozesse und müssen es auch sein, denn ohne diese Zuspitzung von Energie kann der Schädigungsreiz nicht überwunden werden. Dieser Erfordernis - Energiezufuhr - kommt Pulmosan Infekt mit seinen arzneilich wirksamen Bestandteilen entgegen. Sie haben sich in der Behandlung akuter Entzündungen und Infekte bewährt, was Pulmosan Infekt zu einem wichtigen Präparat werden lässt für die Behandlung von Schleimhautentzündungen aller Art, aber auch von akuten grippalen Infekten ohne Schleimhautbeteiligung, bei denen die Abwehrvorgänge beschleunigt werden sollen.

Apis mellifica, die Honigbiene, findet in der Homöopathie Anwendung bei Entzündungen und Erkrankungen mit Flüssigkeitsansammlungen in Geweben und Körperhöhlen. Es besteht eine enge organotrope Beziehung zu den oberen Luftwegen. Die Angaben in der homöopathischen Fachliteratur legen eine Anwendung bei Nasenkatarrhen mit stark geschwollenen Schleimhäuten und wässriger Sekretion oder auch krampfartigem, harten Husten nahe.

Echinacea, der Sonnenhut, auch Kegelblume oder Igelkopf genannt, gehört der Gattung der Korbblütler an und ist in Nordamerika von der Golfküstenebene im Süden bis zu den Großen Seen im Norden heimisch. Für Echinacea liegt eine positive Aufbereitungsmonographie der Kommission D für die unterstützende Behandlung schwerer und fieberhafter Infektionen vor. In der Homöopathie wird Echinacea als sehr bewährtes Mittel bei Infektanfälligkeit, Entzündungen im Nasen-Rachenraum und Fieber geschätzt. Die Wirkung von Echinacea wird auf eine Steigerung der Abwehrleistung des Körpers zurückgeführt.

Ferrum phosphoricum, auch als Ferriphosphat bezeichnet, findet gemäß der Aufbereitungsmonographie der Kommission D bei fieberhaften, entzündlichen Erkrankungen der Atemorgane seine Anwendung. In der homöopathischen Fachliteratur wird der Einsatz bei Neigung zu Erkältungen, beginnender Erkältung und den Anfangsstadien fieberhafter Zustände hervorgehoben. Eine besondere Wirksamkeit wird Ferrum phosphoricum bei Erkrankungen der Luftwege wie Katarrhe und Grippe zugeschrieben.

Anwendungsgebiete:

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Entzündliche Erkrankungen der Atemwege. Hinweis: Bei länger anhaltenden Beschwerden, bei Atemnot, bei Fieber, eitrigem oder blutigem Auswurf sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Zusammensetzung:

10 g enthalten - Wirkstoffe:

Apis mellifica (Honigbiene)  Dil. D 4 3,33 g
Echinacea (Sonnenhut) Dil. D 1 3,34 g
Ferrum phosphoricum (Ferriphosphat) Dil. D 8 3,33 g

Gegenanzeigen:

Nicht anwenden bei Säuglingen bis zu einem Jahr, in der Schwangerschaft, bei Bienengiftüberempfindlichkeit, Überempfindlichkeit gegen einen der Wirk- oder Hilfsstoffe oder gegen Korbblütler. Pulmosan® Infekt ist nicht anzuwenden bei fortschreitenden Systemerkrankungen wie Tuberkulose, Sarkoidose, systemischen Erkrankungen des weißen Blutzellsystems wie Leukämie bzw. leukämieähnlichen Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen wie entzündlichen Erkrankungen des Bindegewebes (Kollagenosen) und multipler Sklerose, AIDS-/HIV-Infektionen, Immunsuppression (z.B. nach Organ- oder Knochenmarkstransplantation, Chemotherapie bi Krebserkrankungen), chronischen Viruserkrankungen, sowie bei allergischer Veranlagung (z.B. Asthma, allergisch bedingter Hautausschlag. Sie auch Vorsichtsmaßnahmen / Warnhinweis.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung:

Bei Patienten mit atopischen Erkrankungen (z.B. Neurodermitis, allergisches Asthma, Heuschnupfen) besteht möglicherweise ein erhöhtes Risiko eines anaphylaktischen Schocks. Deshalb sollte Pulmosan® Infekt von Patienten mit atopischen Erkrankungen nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrung vor. Es soll deshalb auch bei Kindern zwischen 1 und 12 Jahren nicht angewendet werden. Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vorliegen, sollte das Arzneimittel in der Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Wechselwirkungen:

Bisher sind keine Wechselwirkungen bekannt. Allgemeiner Hinweis: Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden.

Warnhinweis:

Dieses Arzneimittel enthält 52 Vol.-% Alkohol.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung:

Die Dosierung erfolgt individuell. Zur Orientierung können folgende Angaben herangezogen werden: Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12 x täglich, je 5-10 Tropfen. Bei chronischen Verlaufsformen 1-3 mal täglich je 5-10 Tropfen. Mit Flüssigkeit verdünnt (z.B. 1/2 Glas Wasser) am besten vor den Mahlzeiten einnehmen. Pulmosan® Infekt sollte ohne ärztlichen Rat nicht länger als 10 Tage eingenommen werden.

Nebenwirkungen:

In Einzelfällen können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Für Arzneimittel mit Zubereitungen aus Sonnenhut (Echinaceae) werden Hautausschlag, Juckreiz, selten Gesichtsschwellung, Atemnot, Schwindel und Blutdruckabfall, anaphylaktischer Schock, Stevens-Johnson-Syndrom beobachtet. In diesen Fällen sollte das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. Die Einnahme von Arzneimitteln mit Zubereitungen aus Sonnenhut wird mit dem Auftreten von Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht (Multiple Sklerose (Encephalitis disseminata), Erythema nodosum, Immunothrombozytopenie, Evans-Syndrom, Sjögren-Syndrom mit renaler tubulärer Dysfunktion). Bei Langzeitanwendung (länger als 9 Wochen) können Blutbildveränderungen (Verminderung der weißen Blutzellen / Leukopenie) auftreten. Hinweis: Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollte das Arzneimittel abgesetzt und der Arzt oder Apotheker befragt werden.

Hinweise und Anhaben zur Haltbarkeit:

Mindesthaltbarkeit 3 Jahre.

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